GESCHICHTE DES LÖSCHZUGES

 

   

Der große Brand in Zeppenfeld 07. April 1885

Aus den Lebenserinnerungen „Band1“ des Missionsdirektors und Pfarrers Albert Hoffmann aus Zeppenfeld erschienen 1948 im Verlag der Rheinischen Missionsgesellschaft Wuppertal-Barmen Es war am 07. April des Jahres 1885. Frohgemut war ich des Morgens zur Grube gegangen, ganz erfüllt von dem Gedanken, in einigen Wochen mir eine Stelle in Barmen suchen zu können. Auch meine Eltern und Ge- schwister gingen an dem Tag gemeinsam in den Hauberg, um dort ihre Arbeit zu verrichten.

Den ganzen Tag über war mir so eigen zu Mute, und gegen meine Gewohnheit bat ich am Nachmittag, man möge mich eine Stunde früher gehen lassen, da ich zu Hause noch etwas zu ordnen hätte, was mir auch gern erlaubt wurde. Als ich nun aus dem tiefen Tal, in dem die Grube lag (wahrscheinlich Grube Brüderbund in Eiserfeld), zur Höhe hinaufgestiegen war, sah ich, wie in der Richtung meines Heimatdorfes mächtige Rauchwolken aufstiegen. Nichts Gutes ahnend lief ich den Berg hinunter. Unterwegs begegneten mir einige Bergleute, die zur Nachtschicht wollten und die mir erzählten, in meinem Heimatdorfe sei ein furchtbarer Brand ausgebrochen und ein großer Teil des Dorfes liege bereits in Schutt und Asche.

Wie ich nach Hause gekommen bin, war mir selbst nachher ein Rätsel. Aber als ich die letzte Höhe überstiegen hatte, von wo aus ich einen Überblick über mein Heimatdorf hatte, sah ich gleich, dass derjenige Teil des Dorfes, in dem meine Eltern wohnten, nicht mehr existierte. Gewaltige Rauchwolken stiegen dort empor. Kaum konnte ich mir durch die rauchenden Trümmer einen Weg bahnen zu dem Platze, wo mein Elternhaus gestanden hatte. Überall Lärm, Klagegeschrei, stürzende Balken und das rastlose Arbeiten der verschiedenen Feuerwehren, die aus der ganzen Umgebung zusammengeeilt waren. Siebenundzwanzig Häuser lagen zum Teil schon in Schutt und Asche. Völlig fassungslos und ganz zusammengebrochen standen meine Eltern vor den Trümmern ihrer Habe.

Nichts hatte gerettet werden können. Nur die einzige Kuh hatten mitleidige Nachbarn aus dem brennenden Hause noch herausgetrieben. Das Feuer, das in der Mitte des Dorfes ausgebrochen war, hatte sich bei stark herrschendem Ostwind rasch ausgebreitet und all die Häuser mit den langen Dächern, die ja noch alle mit Stroh gedeckt waren, erfasst. Wir hatten an dem Abend nichts mehr, als was wir am Leibe trugen. Alles andere hatte das Feuer vernichtet. Eine solche Nacht vergisst man im Leben nie wieder. Ich hatte Mühe, meine Eltern und meine Schwester in das Haus einer befreundeten Familie zu bringen.

Sie konnten sich nicht lösen von dem Grab ihrer Habe. Mein Bruder und ich brachten die Nacht, die bitterkalt war, zwischen den rauchenden und schwelenden Balken zu. Unheimlich war das Gebrüll des Viehes, das nach dem Stalle suchte und in der kalten Nacht auch im Freien bleiben musste. Dazwischen immer wieder das Wiederaufflackern alter Feuerherde, das Einstürzen der Balken, das Rasseln der Feuerspritze und der Lärm, den die verschiedenen Wehren verursachten.

Auch hässliche Szenen spielten sich dabei ab, denn manche hatten nicht nur ihren Durst im Wirtshaus gelöscht, sondern auch ihren Gram dort zu ertränken versucht. Froh war ich, als der Morgen endlich anbrach. Aber was nun? Wir standen vor dem Nichts. Das alte Haus war nur sehr niedrig versichert. Doch gleich stand mein Entschluss fest: Jetzt gehst du nicht nach Barmen. Deine nächste Pflicht ist, den Eltern wieder zu einem Heim zu verhelfen. Unvergesslich ist mir die Gebetsstunde, da am näch- sten Abend im Vereinshaus abgehalten wurde, sowie der Gottesdienst, der auf der Trümmerstätte am darauf folgenden Sonntag stattfand. Nie in meinem Leben ist mir aber auch die Solidarität des Volkes Gottes und das, was wahre Gemeinschaft ist, so klar geworden wie in jener dunklen Zeit.

Von allen Seiten her kam Hilfe. Man wetteiferte Miteinander, uns zunächst einmal mit dem Allernotwendigsten, mit Kleidern und Lebens- mitteln zu versorgen. Auch für ein Unterkommen war schon in der zweiten Nacht in der liebevollsten Weise für uns alle gesorgt. Wohl konnten wir nicht zusammen bleiben, sondern mussten uns trennen. Ich selbst fand ein Unterkommen in dem Haus meines lieben Freundes, wo ich monatelang freies Quartier hatte. Nun folgten zwei schwere Jahre.

Fast Tag und Nacht musste gearbeitet werden. um wieder ein eigenes Haus zu bekommen, nicht an der alten Stelle, sondern in der Nähe des Vereinshauses (heute Wohnhaus Eberhard Dietrich, Frankfurter Str. 138). Aber nach zwei Jahren heißer, angestrengter Arbeit konnte ich, fast beruhigter als vorher, dann endlich doch nach Barmen reisen um als Aspirant einzutreten.

   

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld 1909 - 2017

Das Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld ist der 15. April 1909. Aufgrund von Verordnungen und auf Drängen der damaligen preußischen Behörden berief im Frühjahr 1909 der Gemeindevorsteher Weller eine Versammlung der ortseingesessenen Männer zwischen 18 und 50 Jahren in das Schullokal (damals die alte Schule „In der Enge“, die Ende der 1960er Jahre abgerissen wurde) ein. Diese Verordnung sah vor, dass alle Gemeinden, die über keine Freiwillige Feuerwehr verfügten, eine Zwangsfeuerwehr einzurichten hätten. Ausschlaggebend hierfür waren die Brandkatastrophen des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Freien Grund.

So wurden am 07. April 1885 in Zeppenfeld 27 Wohn- bzw. Bauernhäuser ein Raub der Flammen. In Zeppenfeld existierte zwar schon seit 1864 ein Spritzen- und Leiternhaus mit Wachstube „Auf der Forth“ (welches im Jahre 1912 mittels Rollen hinter der neuen Schule, heute Dorfgemeinschaftshaus, neu platziert wurde), aber eine organisierte freiwillige Feuerwehr mit Übungsbetrieb existierte noch nicht. Am 19. September 1908 fielen in unserem Ort wiederum drei Häuser den Flammen zum Opfer (Auf der Forth). Auf dieser Versammlung im Frühjahr 1909 wurde nunmehr beschlossen, dass eine Freiwillige Feuerwehr gegründet werden sollte. Daraufhin beraumte der Gemeindevorsteher Weller eine nochmalige Sitzung im Schullokal zur offiziellen Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld für den 15. April 1909 ein. Insgesamt 75 Personen waren erschienen und erklärten ihren Eintritt in die Wehr. Am gleichen Abend erfolgte die Wahl des Vorstandes (bis 1934 waren die Freiwilligen Feuerwehren Vereine mit eigenem Vorstand). Zum ersten Brandmeister wurde Ferdinand Christ gewählt.

Der Übungsbetrieb begann schon am 08. Mai 1909 mit regelmäßigen Schul- und Alarmübungen. Noch im Gründungsjahr erhielt die Wehr eine neue Saug- und Druckspritze der Firma Höing & Plug aus Köln. Diese Spritze gehörte zur damaligen Zeit zum modernsten Löschgerät. Sie befindet sich noch heute in unserem Besitz. Am 25. Oktober 1909 wurde die Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld beim Amt Burbach zur Genehmigung eingereicht.

Der Genehmigungsvermerk datiert vom 13. Dezember 1909. Den ersten Einsatz hatte der Löschzug am 21. Mai 1910. Die Alarmierung erfolgte über Signalhörner (Sirenen gab es erst ab Mitte der 1930er Jahre) und die Schulglocke. Beim Wohnhaus Höfer (heute Wohnhaus Weller, im Heckengarten 5) war Bettstroh verbrannt worden (damals ein alltägtäglicher Vorgang). Durch die Rauchwolken wurde irrtümlich ein Wohnhausbrand angenommen. Somit war der erste Einsatz unserer Feuer- wehr eine Fehlalarmierung, wie sie auch heute noch oft vorkommt. Der somit erste wirkliche Einsatz datiert vom 19. August 1911. Ein Haubergsbrand in der Nähe des ehemaligen Obstgartens „Auf der Ley“ musste gelöscht werden. Am Sonntag, dem 01. August 1914 (Beginn des 1. Weltkrieges), wurden Mitglieder des Löschzuges, die zum Militärdienst einberufen waren, verabschiedet und mit klingendem Spiel zum Bahnhof begleitet.

Der Übungsbetrieb kam in den Kriegsjahren 1914-18 fast vollständig zum Erliegen. Insgesamt acht Feuerwehrkameraden kehrten aus dem ersten Weltkrieg nicht mehr zurück. Im Mai 1917 brannte das Wohnhaus Heinrich Weller. Durch schnelles Eingreifen der noch nicht eingezogenen Feuerwehrkameraden wurde das Feuer gelöscht. Nur der Dachstuhl und die Scheune waren nicht mehr zu retten. Am 20. März 1919 konnte der Dienstbetrieb, wenn auch noch eingeschränkt, wieder aufgenommen werden. Brandmeister Ferdinand Christ, welcher zum Bürgermeister von Zeppenfeld gewählt worden war, übergab sein Amt an seinen Nachfolger Brandmeister Robert Kreutz. Am 22. November 1919 brannte das Wohnhaus Carl Fey (heute Wiesen- gelände vor Wohnhaus Silvia und Carsten Mülln, Lindenstr. 1) vollständig nieder. Auf dem Kameradschaftsabend am 23. Oktober 1920 wurde durch den Erlös einer Versteigerung mit 416 Reichsmark der Grundstock für den späteren Bau unseres Soldatenehrenmals im Jahre 1923 gelegt. Am 08. August 1921 genehmigte die Gemeindevertretung von Zeppenfeld, dass, das Spritzenhaus an die elektrische Versorgung angeschlossen wurde. Am 22. Januar 1922 abends gegen 23 Uhr erfolgte die Alarmierung zum Brand des Doppelwohnhauses Sauer-Weth nach Altenseelbach. Im Mannschaftszug wurde die Saug- und Druckspritze über den Schieferberg zum Ort des Geschehens gezogen. Am 18. August 1922 mussten die Einsatzkräfte mit einem LKW zu einem Großbrand nach Burbach transportiert werden, wo sie sich vor allem an den Aufräumungsarbeiten beteiligten.

Am 02. November 1924 trat die Heller nach tagelangen Regenfällen über die Ufer. Unser Löschzug half den von Überschwemmung betroffenen Hausbesitzern, mit den beschränkten technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit, so gut sie konnte. Am 30. August 1926 konnte der Brand des Wohnhauses Heinrich Edelmann (heute Wohnhaus Edith Edelmann, Frankfurter Str. 167) auf den Dachstuhl und das erste Obergeschoss begrenzen werden. (siehe Anhang) Im Jahre 1929 wurde der Löschzug mit einer Motorspritze mit wassergekühltem DKW-Motor ausgerüstet. Nach einem Blitzeinschlag am 12. August 1933 in das Wohnhaus der Geschwister Henrichs in Neunkirchen beteiligte sich die Wehr bei strömenden Regen an der Brandbekämpfung.

Am 17. März 1934 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Aufgrund des Gesetzes über das Feuerlöschwesen vom 15. Dezember 1933 musste der Verein Freiwillige Feuerwehr Zeppenfeld aufgelöst werden. Unsere Feuerwehr trat nunmehr als Löschzug 5 der Freiwilligen Feuerwehr des Amtes Burbach bei. Somit waren die Feuerwehren keine Vereine mehr, sondern unterstanden ausschließlich den staatlichen Behörden und waren weisungsgebunden. Diese Regelung besteht bis heute. Die Feuerwehren wurden damals Feuerlöschpolizei genannt und die Farbe der Einsatzfahrzeuge war dunkelgrün. Nach 15 Jahren Dienst als Löschzugführer übergab Robert Kreutz am 28. Dezember 1934 sein Ehrenamt an Brandmeister Adolf Meier. Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 konnte der Übungsbetrieb nur noch eingeschränkt durchgeführt werden. Jugendliche mussten als Feuerwehr-HJ mithelfen, den Brandschutz aufrecht zu erhalten. Zu Beginn des Krieges rückte die Wehr wiederholt zu Wald- und Wiesenbränden aus. Diese Brände wurden durch Brand-plättchen verursacht, die englische Kampfflugzeuge nachts über Deutschland abwarfen und die sich dann tagsüber bei Sonnenein- strahlung entzündeten.

Nach dem Luftangriff auf Neunkirchen am 2. März 1944 rückte unser Löschzug zur Brandbekämpfung und anschließender Bergung von Verschütteten und 69 Toten, darunter sehr viele Schulkinder, mit aus. Den größten Einsatz in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld durchlebten die Einsatzkräfte nach dem Großangriff auf Siegen am 16. Dezember 1944. Ein Großteil der Stadt versank in Schutt und Asche. Unsere Kameraden waren über mehrere Tage im Einsatz. Anfang März 1945 beteiligte sich die Wehr an den Löscharbeiten im Ort Lippe. Durch Bombenabwürfe, die eigentlich den Militärfeldflughafen (heute Siegerlandflughafen) treffen sollten, waren mehrere Häuser in Brand geraten. Bedingt durch die bedingungslose Kapitulation unseres Landes am 08. Mai 1945 und den Wirren der ersten Nachkriegsjahre kam der Übungsbetrieb vollkommen zum Erliegen, schriftliche Aufzeichnungen gingen verloren. Es ist heute leider nicht mehr feststellbar, wer von den insgesamt 58 ge- fallenen, vermissten oder in Gefangenschaft verstorbenen Zeppenfelder Soldaten Mitglied unserer Löschzuges gewesen ist. Der Dienstbetrieb begann sich erst sehr langsam zu normalisieren. In einer kleinen Feierstunde blickte der Löschzug im Jahre 1949 auf sein 40jähriges Bestehen zurück.

Am 26. März 1949 brannte das Wohnhaus Wilhelm Knipp (heute Wohnhaus Heinz-Ludwig Knipp Frankfurter Str. 149). Durch tatkräftiges Eingreifen gelang es, die Wohnräume zu erhalten.

Am 8. Juli 1952 brannte durch Blitzschlag (Kugelblitz) das Doppelhaus der Brüder Emil und Ewald Schmidt (heute Wohnhaus Kurt und Theo Weller, Frankfurter Str. 122-124). Der Brand konnte auf den Dachstuhl begrenzt werden. Am 8. September 1954 erhielt die Wehr eine neue Motorspritze TS 8/8 der Firma Ziegler. Nach Erreichen der Altersgrenze (damals 65 Lebensjahre) schied am 03. März 1956 Adolf Meier aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Neuer Löschzugführer wurde Otto Fischer. Das 50jährige Jubiläum des Löschzuges wurde am 23. Mai 1959 im engsten Kreise im Saale der Gaststätte Gontermann gefeiert. Am 06. Juni 1959 erhielten wir ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug der Firma Ziegler. Am 28. Dezember 1964 brannten trotz schnellem Einsatz der Feuerwehren aus Zeppenfeld und Wiederstein die beiden Wochenendhäuser von Ernst Bottenberg (sogenannte „Brezelzeche“, in der Ballenbach) vollkommen nieder.

Am 24. Februar 1967 übernahm Brandmeister Joachim Bläcker die Führung unseres Löschzuges.

Am 19. Juli 1967, abends um 23 Uhr, fuhr ein PKW frontal in einen gegenüber der Metzgerei Scholl geparkten LKW. Beide Fahrzeuge fingen sofort Feuer. Leider gelang es den Rettern nicht mehr, den Fahrer aus dem brennenden PKW zu ziehen. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Am 27. April 1970 erhielt die Wehr eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 von Magirus. Am 5. Februar 1971 legte der TÜV unser Tragkraftspritzenfahrzeug wegen erheblicher technischer Mängel still. Beim Dachstuhlbrand des evangelischen Vereinshauses am 3. Mai 1971 mussten die Gerätschaften mit privaten PKW’s zum Einsatzort transportiert werden. Am 5. Februar 1972 konnten wir dann ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Opel Blitz) in Dienst stellen, und das neue Gerätehaus mit einer Fahrzeugbox sowie einem Schulungsraum übernehmen.

Am 25. Oktober 1974 stand das Wohnhaus Schmidt in der Langenholzstraße in Wiederstein in hellen Flammen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Am 12. Juli 1975 wurden die Einsatzkräfte gerufen, um auf dem Leykopf „Hinter dem hohen Wald“ einen bei Ausschachtungsarbeiten für die Gasleitung bis zu den Hüften verschütteten italienisch stämmigen Arbeiter zu befreien. Leider musste ihm im Krankenhaus ein Bein amputiert werden.

Am 06. August 1977 brannte auf der “Eiecke“ ein gestohlener Wohnwagen bis auf das Fahrzeuggerippe vollständig nieder.

Am 18. August 1979 mussten nach starken Regenfällen in der Oranienstraße und der Neuen Reihe mehrere Keller leer gepumpt werden.

Ein Großbrand wütete am 25. Juni 1980 in der Lagerhalle für Kunststoffkästen der Fa. Fritz Schäfer GmbH, Salchendorf. Die Löschzüge der Gemeinde Neunkirchen sowie zahlreiche Löschzüge aus dem Kreisgebiet waren im Einsatz. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

 

   

Weitere Einsätze:

11. August 1980 Brand Wohnhaus- und Stallgebäude Helmut Zöllner in Wiederstein;
22. Januar 1984 Kellerbrand im Wohnhaus Nierstenhöfer, Am Kirchweg;
4. Februar 1984 Feldscheune Wiegel.
Am 6./7. Februar 1984 musste die Wehr bei Hochwasser ausrücken.

Vom 13.-15. September 1984 beging der Löschzug im feierlichen Rahmen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Otto Reiffenrath sein 75-jähriges Bestehen.

Einen Großbrand in der alten Lackiererei der Firma Fritz Schäfer GmbH galt es am 5. Juli 1985 zu bekämpfen. Weiterhin war wir bei Wald- und Wiesenbränden sowie Schwelbränden bei der Firma Zenith und im Keller eines Wohnblocks im „Wohnpark am Weiher“ im Einsatz.

Am 11. März 1988 wurde der Rüstwagen (RW 1) abgeholt, der sich damals im Besitz des Bundes befand und bis heute bei uns stationiert ist.

Am 24. Juni 1988 wurde die Jugendfeuerwehr des Löschzuges Zeppenfeld gegründet.

Am 12 Juli 1988 kollidierte auf einer Einsatzfahrt ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes der Wache Wahlbach, in Höhe der Einmündung Frankfurter Strasse/Auf der Forth mit einem entgegenkommenden LKW. Der Fahrer des Rettungswagens konnte aus dem stark beschädigten Fahrer- haus geborgen werden, doch leider verstarb er im Krankenhaus an seinen erlittenen inneren Verletzungen.

Am 07. September 1989 beteiligte sich der Rüstwagen am Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Salchendorf und Wilden, bei welchem leider eine tote und zwei schwer verletzte Personen zu beklagen waren. Alarmiert wurden wir am 24. Juni 1990 zu einem Einsatz in der Tiefgarage im „Wohnpark am Weiher“. Dort war ein PKW in Brand geraten.

Am 20. Dezember 1992 kam es gegen Mittag im Wohnhaus Selma Hahn, Im Heckengarten 6, infolge eines implodierten Fernsehers zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss. Trotz schnellen Eingreifens ent- standen in den Wohnräumen und im Dachbereich erhebliche Schäden. Das langersehnte und dringend benötigte Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 stand beim Aufbauhersteller, der Fa. Metz in Karlsruhe, am 20. Oktober 1994 zur Abholung bereit. Nachdem die Baugenehmigung vorlag, konnten die Umbauarbeiten an der ehemaligen „Krämerhalle“ zu unserem neuen „Domizil“ am 03. Juli 1995 beginnen. Der Löschzug Zeppenfeld erbrachte im Zuge der Bauarbeiten für das neue Gerätehaus über 12000 Stunden an Eigenleistung. Dies ist wohl einmalig bei den Feuerwehren.

Am 21. November 1995 hatte die Wehr - zusammen mit allen Löschzügen der Gemeinde - einen der größten Einsätze beim Brand der Lagerhalle der Baustoffhandlung Schneider & Holdinghausen im Industriegebiet „In der Au“ zu bestehen.

Am 15. Dezember 1995 musste infolge eines implodierten Fernsehers ein Zimmerbrand im ersten Obergeschoss des Wohnhauses Dieter Böhmer in der Rothenbachstraße 6 gelöscht werden.

Am 20. April 1996, gegen 21 Uhr, waren alle Löschzüge der Großgemeinde Neunkirchen bei einem Waldbrand in der Gemarkung Wiederstein und Gilsbach über drei Stunden im Einsatz.

Am 30. August 1996 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus offiziell durch Bürgermeister Manfred Gille der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld übergeben. Ebenfalls beteiligt war der Löschzug am 13. Oktober 1996 beim Großbrand von Kunststoffkästen, Mülltonnen etc. im Außenlager der Fa. SSI –Schäfer in Salchendorf.

Am 21. Februar 1997 legte Oberbrandmeister Joachim Bläcker nach 30 Jahren als Löschzugführer die Zukunft der Wehr in jüngere Hände. Zum neuen Wehrführer wurde Hauptbrandmeister Rugard Dax ernannt. Sein Stellvertreter wurde Oberbrandmeister Uwe Kreutz.

Ein erneuter Großbrand brach am 22. November 1997 in dem Kunststoffkästen – Außenlager der Firma SSI-Schäfer aus. Dabei entstanden für Schaummittel, die beim Löschen des Brandes zum Einsatz kamen, Kosten von rund 25.000 DM.

Am 14. Dezember 1997 durchbrach in den frühen Morgenstunden ein PKW das Gelände der Hellerbrücke und stürzte in den Hochwasser führenden Bach. Der 25jährige griechische Fahrzeugführer konnte nur noch tot geborgen werden.

Am 30. Mai 1998 wurde das Löschfahrzeug LF 8, welches zuletzt als Mannschaftstransportwagen diente, nach 27 Dienstjahren vom ehemaligen Kreisbrandmeister Armin Setzer abgeholt und für die Überführung nach Mezöhegyes in Ungarn fahrtüchtig gemacht.

Der dringend benötigte Mannschaftstransportwagen (MTW) konnte leider aus finanziellen Gründen von der Gemeinde Neunkirchen bis heute noch nicht angeschafft werden.

Am 21. und 22. August 1999 feierte der Löschzug sein 90jähriges Grün- dungsjubiläum mit einem Tag der offenen Tür.

Am 20. Mai 2000 war wir über mehrere Stunden bei einem Schwebrand im Verwaltungsgebäude der ehemaligen Grube Heinrichsglück in Salchendorf im Einsatz.

Am 18. Dezember desselben Jahres musste ein Brand in der Lackieranlage der Firma Zenith in der Au gelöscht werden.

Am 17. Februar 2001 brach im Wohnhaus Rainer Becker, Rothenbachstr. 4, infolge eines technischen Defektes an einer Waschmaschine ein Kellerbrand aus, welcher recht schnell abgelöscht werden konnte. Der Schaden jedoch war beträchtlich.

Am 20. Februar 2002 war die Wehr bei einem Kaminbrand im Hause Werner Krumm, Lindenstr. 35, im Einsatz. Seit Anfang des neuen Jahrtausends werden die Feuerwehren vermehrt zur Schadensbekämpfung infolge von Naturkatastrophen alarmiert.

Am 09. August 2002 wurde das Wohnhaus Albert Wiegel, Im Hohen Rain 12-14, von einem Blitzeinschlag getroffen, welcher erheblichen Schaden am Dach sowie an der gesamten Elektroinstallation anrichtete.

Am 28. August 2002 entlud sich über der Stadt Siegen ein Unwetter mit gewaltigen Niederschlagsmengen. Unser Löschzug war über mehrere Stunden im Dauereinsatz und vornehmlich mit dem Leerpumpen überfluteter Keller beschäftigt.

Am 11. Februar 2003 hielt ein Zimmerbrand im Wohnhaus Torsten Runkel, Struthweg 2, die Einsatzkräfte in Atem. Am 10. Juli 2003 in den frühen Abendstunden mussten nach einem Sommergewitter mit Starkregen alle Löschzüge der Großgemeinde wieder einmal über mehrere Stunden überflutete Keller leer pumpen oder umgestürzte Bäume beseitigen.

Am 07. Oktober 2004 kurz vor 1 Uhr nachts wurde das Wohnhaus Sigurd Röder, Kopernikusring 5, durch einen Vollbrand komplett zerstört. Auch der massive Einsatz aller Feuerwehren aus Neunkirchen konnte nur das Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindern.

Am 23. November 2005 kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand im Heizungs- und Sozialraum der Autowerkstatt Paul Gerhard Eibach, Frankfurter Str. 126. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, der Schaden jedoch war immens.

Am 10. Januar 2006 musste im „Scheid“ zwischen Wahlbach und Wiederstein ein verunfallter PKW-Fahrer mit der Rettungsschere aus seinem Auto befreit werden. Er wurde mit schweren inneren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Jung-Stilling-Krankenhaus geflogen.

Am 30. Juni 2006 übernahm unser Löschzug aus logistischen Gründen den „Gerätewagen Gefahrgut“ (GWG), der vormals bei den Kameraden in Struthütten stationiert war.

Am 10. Juli 2006 rückte die Wehr zu einem Kellerbrand im Wohnhaus Bernd Schäfer, Hammerstr. 1a, in Wiederstein aus, welcher schnell abgelöscht werden konnte.

Am 01. August 2006 war der Löschzug über mehrere Stunden beim Großbrand des Sägewerkes Diehl in Wahlbach im Einsatz.

Am 27. September 2006 erfolgte die Alarmierung zum Dachstuhlbrand des Wohnhauses Aydin, in der Pfarrau 13, in Neunkirchen.

Am 18. Januar 2007 erreichte das Sturmtief mit dem Namen „Kyrill“ den Westen Deutschlands mit Orkanböen von bis zu 250 Km/h. Die Schäden an Wohngebäuden und vor allem durch Windbruch in den Wäldern waren enorm. Wir waren bis zum nächsten Tag im Dauereinsatz.

Am 14. Juni 2007 verunglückte auf der Autobahn A 45 im Bereich des Zubringers Wilnsdorf ein Gefahrguttransporter. Der ABC-Zug Süd-Siegerland, worin auch unser GWG und der LF 16/12 integriert sind, war über mehrere Stunden mit der Schadensbeseitigung beschäftigt.

Am 04. Oktober 2007 konnte ein Kellerbrand im Wohnhaus Herbert und Uwe Seibel, Oranienstr. 10, nur unter großen Mühen gelöscht werden. Der Schaden vor allem durch den Brandrauch war beträchtlich.

Am 15. Februar 2008 wurde der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Zeppenfeld ins Leben gerufen.

Am 23. September 2008 musste in einem Waldstück oberhalb des Hofes Bernhard ein in Vollbrand stehender Sattelschlepper abgelöscht werden. Im Jahresdurchschnitt wird der Löschzug Zeppenfeld 15 bis 20 Mal zur Gefahrenabwehr, zu Gebäudebränden, Verkehrsunfällen, Hochwassereinsätzen, Personensuchen, technischen Hilfeleistungen ect. alarmiert.

   
 
     
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